1W20 Gründe, warum ich Dieb geworden bin

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1 – Ich mache es nur für den Kick. Ich brauche das Adrenalin wenn ich irgendwo einbreche oder wenn auch dem Markt Beutel schneide.
2 – Eigentlich wollte ich nur zwei Goldringe für meine große Liebe stehlen, damit wir heiraten können. Es stellte sich heraus, dass ich gut darin war und dass sie das von zwei anderen ebenfalls verlangt hat und nur ich landete nicht am Galgen. Nun, ich bin heute zwar nicht verheiratet, aber immer noch ein Dieb …
3 – Irgendwie muss ich die Unterbringung meiner kranken Mutter im Stift des heiligen Bernhard ja bezahlen.
4 – Klar ich könnte auch als Holzfäller, Seemann oder Fischer arbeiten. Aber das würde weniger Spaß bei viel mehr körperlicher Arbeit bedeuten.
5 – Der Liebe wegen habe ich einst damit angefangen. Gemeinsam haben wir die tollsten Sachen gemacht, niemand konnte uns aufhalten. Irgendwann hat es meine große Liebe dann doch erwischt und er/sie ist in den Kerkern des Herzogs verschwunden. Tja, dann mache ich eben allein weiter, was bleibt mir auch anderes übrig?
6 – Die Welt ist ungerecht – das versuche ich zu ändern. Ich stehle von den Reichsten und gebe es an die Ärmsten weiter. Hin und wieder gehöre allerdings auch ich selbst zu den Ärmsten …
7 – Ich mag Geld. Vor allem mag ich es, mir damit Dinge kaufen zu können. Gutes Essen, teure Kleidung, ein schickes Landhaus … mit ehrlicher Arbeit würde das Jahrhunderte dauern, aber ich habe eine praktische Abkürzung gefunden.
8 – Ich will es eigentlich gar nicht, aber der Dämon, der meine Seele besitzt, verlangt immer wertvollere Opfer von mir. Weigere ich mich, sterben Unschuldige um mich herum – das kann ich nicht zulassen!
9 – Ich weiß, wie es ist, arm zu sein. Das Waisenhaus, in dem ich aufwuchs, ringt beständig um sein Bestehen. Zum Glück habe ich die Möglichkeit, ihnen mit meinen Fähigkeiten hin und wieder großzügige Spenden zu verschaffen.
10 – Ganz ehrlich, ich kann einfach nichts anderes. Ich bin stinkfaul, feige und strohdumm, ich würde es im Leben nirgendwo hin bringen. Meine Begabung liegt in einem Auge für günstige Gelegenheiten, also mache ich daraus das Beste – und ehrlich gesagt bin ich auch stolz drauf.
11 – Ich sehe vertrauenswürdig aus. Und unauffällig. Die Leute lassen mich in ihr Heim und wenn ich wieder weg bin, können sie nur ein Allerweltsgesicht beschreiben.
12 – Klettern und Akrobatik sind meine Spezialität. Katzen sind mein Vorbild.
13 – Eigentlich wollte ich Spion werden. Aber dann musste ich untertauchen.
14 – Ich war Kontortionist in einem Zirkus. Das Leben war hart und der Direktor ein Unmensch. Dann hat mich ein Meisterdieb entdeckt und mir eine erstaunliche Alternativkarriere eröffnet.
15 – Als Kind schon zum Betteln gezwungen, nutzte ich die erste Gelegenheit, um zur Diebesgilde zu fliehen. Dort hat mich ein Meister seines Faches ausgebildet.
16 – Ich bin für die Schatten geboren, kann schleichen und mir in kürzester Zeit ein ganz anderes Aussehen geben. Ehe sie’s bemerken, bin ich schon wieder weg.
17 – Rekrutiert von Samtpfoten Sanders bin ich der 17. Dieb der den Namen Kettenkrähe getragen hat. Nun habe ich einen anderen Namen und werden von Samtpfoten gejagt.
18 – ich fühle mich nur richtig lebendig, wenn ich mich in Gefahr begebe. Ohne den Nervenkitzel geht es einfach nicht.
19 – Diese ganze Idee mit dem Besitz und dem Gewissen ist doch ein einziger Betrug der Wohlhabenden, um ihre Habe nicht ständig verteidigen zu müssen, das sieht doch ein Kind. Nicht mit mir!
20 – Wir überwinden das feudale Schweinesystem und vernichten die Adelsklasse bis zum Sieg der Revolution!

Autoren: Daicorion, Lukas, Moonmoth, Scimi, Stefan, The Nathan Grey

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