1W20 Dinge, an denen man erkennt, dass jemand von einem Dämonen besessen ist

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1. Der Besessene beginnt in einer uralten, fremden Sprache zu sprechen und führt Dialoge mit mehreren Stimmen.

2. Das Opfer beherrscht plötzlich die hohe Kunst der Trigonometrie und wendet diese ständig an.

3. Zwanghafte Aktivität und selbstzerstörerische Arbeitswut. Der Betroffene redet oft davon, mit einer wichtigen Arbeit für einen „Herren“ oder eine „Fürstin“ (usw.) fertig werden zu müssen.

4. Den Besessenen packt eine irrationale Goldgier, die ihn dazu bringt, in alten Ruinen nach Schätzen zu suchen und für monetäre Belohnungen selbst die gefährlichsten Aufträge anzunehmen.

5. Das Opfer verhält sich äußerst freundlich, hilfsbereit und aufopferungsvoll. Mit der Zeit entwickelt sich das Verhalten ins Extreme, das Opfer gibt sein letztes Hemd, wirft jede Münze in seinem Besitz unter die Bettler und riskiert sein Leben für aus dem Nest gefallene Adlerjunge.

6. Insekten und Ungeziefer fühlen sich in Scharen vom Opfer angezogen, das sich ab und an ein Krabbeltier in den Mund steckt.

7. Plötzlich auftretende, extreme Gelüste und Vorlieben, z. B. für seltsame Geschmacksrichtungen, ekle oder verdorbene Speisen, maßlosen Genuss und Völlerei.

8. Ein Hang zu seltsamen, oft unmöglich scheinenden körperlichen Betätigungen (Verdrehen von Gliedmaßen, groteske Verrenkungen, Tanzwut).

9. Auch bei näherer Untersuchung nicht erklärbare, poltergeistartige Begleiterscheinungen (Gegenstände werden umgestoßen, schweben, fliegen umher, werden zerschmettert oder verschwinden), vor allem wenn der/die Betroffene in Zorn oder Erregung gerät.

10. Das Opfer spricht von sich selbst plötzlich in der Mehrzahl („uns gefällt es hier“), manchmal auch in der dritten Person („Roderic möchte nicht mit euch reden“).

11. Ausgiebiges, vorher so nicht vorhandenes Fluchen, bei jeder Gelegenheit und aufs Lästerlichste, mitunter erstaunlich farbenfroh und kreativ, meistens aber nur widerlich und auf persönliche Schwächen und Fehler des Gegenübers gemünzt.

12. Ungewöhnliche Ausschläge, Hautrötungen usw. (auch Brandblasen oder sogar Wundmal-Bildungen) in Form von Schriftzeichen, ganzen Wörtern oder unheiligen bzw. entweihenden Symbolen.

13. Heftige Abwehrreaktionen auf heilige Symbole, geweihte Gegenstände, Wasser, Kleriker und klerikale Sprache. Kann auch geheuchelt sein, wenn es dem Gegenüber an inneren Werten und Überzeugung mangelt.

14. Ausgeprägter Hang zur Profanisierung und Verunglimpfung alles Guten, Menschlichen und Schönen. Personen, die diese Ideale repräsentieren, werden nicht nur verbal mit Dreck beworfen.

15. Der oder die Besessene wird Opfer des Ziegenbockfluches (alle Merkmale auch bei weiblichem Opfer): Es wachsen dem Opfer Ziegenhörner, ein Ziegenbart, ein Ziegenschweif und in späteren Stadien Ziegenbeine, dabei fängt alles mit dem markanten Ziegengeruch an, den das Opfer verströmt. Ziegen in seiner Nähe reagieren dementsprechend.
Analog natürlich auch für alle anderen Tierarten möglich.

16. Bisher nicht vorhandene magische Kräfte, z. B. Levitation, Hellseherei, Vorausahnen* oder rudimentäres Gedankenlesen, die oft wenig subtil zum Beleidigen und Schockieren der Anwesenden eingesetzt werden.**

17. Extreme Stimmungsschwankungen mit Hang zu grundlosem Jähzorn und blinder Wut, was oft zu sinnlosen Gewaltakten führt, die auch nicht auf Schmerzempfinden sowie Leib und Leben des Besessenen selbst Rücksicht nehmen.

18. Erklärbare, in der Anhäufung aber ungewöhnliche Begleiterscheinungen in der Umgebung eines Besessenen: Blumen und Pflanzen verwelken, Tiere spielen verrückt (verkriechen oder unterwerfen sich, greifen in seltenen Fällen das Opfer an und werden offenbar manchmal selbst kurzzeitig besessen), Feuer flammt auf, flackert wie im Sturm oder erlischt.

19. Die Glieder des Betroffenen scheinen plötzlich einem anderen Willen zu gehorchen. „Automatisches Schreiben“ oft sinnloser, kryptischer oder beleidigender Texte in einem Mischmasch alter und neuer Sprachen, manchmal zwei völlig verschiedenartige Texte gleichzeitig von je einer Hand. Außerdem wird von Ohrfeigen, Ellbogenstößen, Tritten und Selbstverletzungen durch „außer Kontrolle geratene“ Arme und Beine berichtet, und das alles oft, während das Opfer ohne Bewusstsein zu sein scheint (Kopf ist auf die Brust gesackt, von den Augen nur das Weiße zu sehen).

20. Gelegentliches Hochwürgen und Ausspeien von körperfremden Substanzen, Lebewesen und Gegenständen: Erbsensuppe, Sägemehl, Nägel, Kirschkerne, schwarze Wespen, graue Maden, weiße Spinnen, ein seit langem vermisster Ring etc. pp.

* Dies kann ermittelnden Klerikern und Exorzisten ihre Arbeit erschweren, weil der Besessene ihnen immer „einen Schritt voraus“ ist. Langzeit-Vorahnungen sind dabei eher selten, meist handelt es sich um Vorauswissen über (mögliche) Ereignisse, die lediglich wenige Minuten bis einige Stunden in der Zukunft liegen. Prophezeiungen kommender Ereignisse, die weiter in der Zukunft liegen, sind zwar bei vielen Besessenen an der Tagesordnung, es handelt sich allerdings meist nur um haltlos übertriebene Weltuntergangszenarien, mit Feuer und Tod, Zerstörung, Naturkatastrophen, Krieg etc.

** Es soll Fälle der „freiwilligen Besessenheit“ gegeben haben, weil jemand aus niederen Beweggründen über solche Fähigkeiten verfügen wollte.

Autoren: Aylan, Daicorion, Scimi

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2 Kommentare

  • Sorry,aber ich kann dem nicht zustimmen.Da ich selbst schon mal einen Dämonen ausgetrieben habe und das war anders als hier beschrieben.Vielleicht solltet ihr euch mal mit Schwarzer Magie beschäftigen,aber mit vorsicht

Von Daniel

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